Ingrid - Lanzarote

Beim Stephan habe ich endlich wieder Spaß am Training und am Triathlon gewonnen. Als ich vor 3 Jahren irgendwie die Lust auf Triathlon bzw. Ironman verloren hatte und irgendwie das Gefühl hatte, dass ich nicht mehr weiterkomme, habe ich zufälligerweise Stephan auf Lanzarote getroffen. Wir unterhielten uns und ich erklärte ihn, was los war. Einen Tag später hat er meine Trainingsplanung übernommen.

 

Von Anfang an hatte ich ein gutes Gefühl bei ihm, seinen Trainingsplänen und seinen gut organisierten Camps. Innerhalb kürzester Zeit bin ich viel stärker und schneller in allen 3 Disziplinen geworden und habe mehr Vertrauen in mich und meine Leistungsfähigkeit gewonnen! Konnte ich früher nicht unter 60min bei einem 10km Lauf finishen, bin ich jetzt schon 55min in einer Olympischen Distanz gelaufen – und ich bin ja keine 30 mehr ;-)

 

Qualität ist und bleibt immer das Wichtigste für mich, denn Verletzungen durch zu viel Training bringt auch nichts. Auch die Lust auf und der Spaß im Training, das muss da sein! Mittlerweile habe mit seinem Training 2 Mal einen Slot gewonnen, einmal für die 70.3 WC 2016 Sunset Coast Mooloolaba und das zweite mal für die 70.3 WC Chattanooga 2017! 

 

Und heute bin ich hier in Kona und erfülle meinen größten Traum, die Teilnahme an der Ironman World Championship Kona 2017. 

Kona habe ich zwar nicht durch einen Slot bekommen, sondern weil ich 18 IRONMAN in 8 Jahren gefinished habe! 

Überglücklich ! 

Mahalo Stephan, für alles, hauptsächlich für dein Vertrauen und den Spaß, den ich durch Dein Training zurück gewonnen habe!!  

DANKE 

 

Uli - Deutschland

"Lieber Coach, ein paar Zeilen reichen eigentlich nicht Dir für die vielen Erfolge, bei denen Du mich gecoacht hast, zu danken! Du hast mich auf meiner Reise, die ja noch nicht zu Ende ist, vom 5km-Mann zum Marathon-Mann zum Triathleten, von Erfolg zu Erfolg und durch alle Höhen und Tiefen, die man so als ambitionierter Hobbyathlet durchmachen kann, gecoacht. Nur bei einer Sache musstest Du mir noch nie helfen: trainingsbedingten Verletzungen. Die gab es nämlich nicht, hierfür ganz besonderen Dank! Die Season 2017 ist fast zu Ende und mit meiner ersten Mitteldistanz in 5h 35min und dem Berlin Marathon in 3h 30min haben wir auf der Reise zum IM HH 2018 nur noch ein PB auf die 10km im Program, aber da bin ich zuversichtlich, dass wir das auch noch schaffen! 140,6 mal Danke!"

Don - Neuseeland

Juli 2017

"Lieber Coach! Ich muss Dir wirklich von Herzen danken. Du hast einen extrem übergewichtigen, viel zu großen Möchtegern Kiwi übernommen und ihn in einen IRONMAN umgewandelt. Ich habe die komplette Reise mit Dir bis zum Wettkampf genossen, auf der Du während der ganzen Zeit Rücksicht auf mich, meine Familie und mein Befinden von Woche zu Woche genommen hast. Vor allem aber hast Du mir bis ans Ende meiner Lebzeiten die Möglichkeit gegeben, meinen Kumpel Chris damit aufzuziehen, dass ich jetzt - im Gegensatz zu ihm - ein IRONMAN bin. Und das ist unbezahlbar!"

11.11.16          Kleiner Saisonrückblick 2016

 

Nun muss ich doch einmal voller Stolz ein wenig über die Saison meiner Athleten erzählen:

 

Anfangen will ich bei meinen Läuferinnen, die dieses Jahr ihre Bestzeiten pulverisiert haben. Julia hatte letztes Jahr über 10km noch eine Bestzeit von 43:50min. Den Laufumfang haben wir nicht verändert, aber durch regelmäßige Laktattests haben wir die Geschwindigkeiten ihrer verschiedenen Laufeinheiten, vor allem der Intervalleinheiten, exakter bestimmt und diverse Athletikübungen eingeführt. Das Ergebnis war eine neue Marathonbestzeit von 3:18h und letzte Woche eine 39:09min über 10,2km! Auch Daniela hat dieses Jahr Wahnsinniges geleistet. Das Training hat sie bei mir Anfang des Jahres mit einer 43min Bestzeit über 10km angefangen. Am Ende der Saison stehen neue Bestzeiten im Marathon in 2:58h und die 9,1km in 36:09min! Seit 2 Jahren trainiert Susy bei mir und nachdem sie im letzten Jahr schon ihre Zeiten auf allen Strecken verbessert hatte, hat sie diese Jahr nochmal einen draufgelegt: 10km in 46:52min, HM 1:45:31, Marathon 3:44:11 (2014: 48:59, 1:51:27, 4:14:22).

Mädels, meinen allergrößten Respekt  ;-)

 

Bei meinen Triathlon-Damen will ich neben Sonja (sonjabarth.de) und Sandra, die dieses Jahr tolle Leitungen vollbracht haben, kurz auf meine 3 Damen eingehen, die sich für die 70.3 WM in Australien qualifiziert haben. 3 Damen, 3 unterschiedliche Geschichten: Bettina ist sozusagen mein Rookie, macht noch nicht so lange Triathlon und hat Frühjahr den ersten Laktattest ihres Lebens bei mir gemacht. Eigentlich wollte sie ja nur den 70.3 in Rapperswil überleben, herausgekommen ist aber eine unglaubliche 5:58h und die Qualifikation für die WM. Obwohl sie sich noch eine schlimme Erkältung auf dem Flug nach Australien eingefangen hat, ist sie sogar bei der 70.3 WM eine Bestzeit über die HM-Distanz gelaufen. Nach ihrer Aussage waren diese Ergebnisse aber nicht das, was sie am meisten mit Stolz erfüllt hat, sondern "dass sie meine fiesen Trainingseinheiten überlebt hat"  :-)  Rebekah ist erst seit ein paar Monaten bei mir und war Anfang des Jahres extrem enttäuscht darüber, dass sie trotz enormen Umfangs in den letzten Jahren immer langsamer geworden ist. Nach einigen Wochen sehr defensiven Trainings haben sich ihre Leistungswerte wieder verbessert, sie hat die Kurve bekommen und sich gleich für die 70.3 WM qualifiziert. Ingrid dagegen ist nun schon knapp 2 Jahre bei mir, und verblüfft auch mich immer wieder mit ihren Wettkampfleistungen. 2014 konnte sie gerade einmal knapp 60min in einem 10km Wettkampf laufen, und dieses Jahr ist sie einige Male unter 55min in Olympischen Distanzen geblieben. Auch sie hatte sich für die 70.3 WM qualifiziert und war überglücklich, so etwas noch in ihrer schon so langen Karriere erleben zu dürfen. Neben diesen Erfolgen erfreut sie aber am meisten, dass ich ihr "wieder die Freude am Triathlon zurückgebracht habe".

Als letzte Dame will ich noch Gabi erwähnen. Gabi und Schwimmen waren noch nie große Freunde, aber sie ist auf einem guten Weg, dass sie es vielleicht einmal werden. Im letzten Jahr hat sie ihre Sprint- und Olympischen Distanzen zu 100% im Bruststil absolviert. An mehr wie 25m Kraul war nicht denken. Für 2016 hat sie sich als persönliches Ziel gesetzt, einmal eine OD durchkraulen zu können. Tatsächlich hat sie dieses Ziel erreicht, nicht nur das, mehrere Halbdistanzen danach hat sie auch komplett im Kraulstil absolviert.

Bei den Männern will ich mit Martin beginnen. Nach nur 3 Monaten strukturiertem Training hat Martin nach einer 2:58h im Jahr 2015 den London Marathon 2016 in einer grandiosen Zeit von 2:48:39h absolviert, und das nicht durch eine plumpe Umfangssteigerung, die sein Job sowieso nicht möglich gemacht hätte, sondern, unter Beibehaltung von 4 Laufeinheiten die Woche, durch gezieltes Intervalltraining in sehr engen Geschwindigkeitsbereichen. Auch bei Chris haben wir die Umfänge nicht erhöht und bei knapp 40km die Woche belassen, aber durch die richtige Dosierung an Intervallen und die entpsrechenden GA I Geschwindigkeiten konnte er seine PB auf die Marathondistamz um knapp 20min auf 4:28:50 verbessern. Vor wenigen Wochen hat auch Andi sein lange ersehntes Ziel, den HM unter 1:30h zu laufen, erreicht. Bei ihm haben wir das vor allem dadurch erreicht, dass er seine GA I Läufe deutlich langsamer absolviert hat.

 

Roger, YOU ARE AN IRONMAN! Auch wenn er das am Anfang des Jahres nicht geglaubt hat. Glückwunsch dazu. Daneben hatte Matthias auch eine tolle Saison mit einem grandiosen Saisonabschluss:   matthiasfackler.de/saison-2016/

Jannik will ich vor allem dazu gratulieren, dass er dieses Jahr das erste Mal, und dann gleich mehrfach, seinen befreundeten "Dauerrivalen" Tobi im Triathlon geschlagen hat, was er in den Jahren vorher nie geschafft hatte. Nebenbei hat er auch seine HM Bestzeit um 5min auf 1:25h gesteigert. Andi hatte 3 ODs und 3 MDs auf seinem Plan, alle in Zeiten gefinisht, die er nie für möglich gehalten hat. Sein Feedback zum Trainer am Ende der Saison war nur: "Danke, MISSION ACCOMPLISHED!" Anke und Andreas, die das Pärchen-Coaching bei mir in Anspruch genommen haben, hatten erst eine Weile gezögert, bis sie sich für das Coaching entschieden hatten, aber beide waren überglücklich mit ihren Ergebnissen und vor allem mit dieser komplett neuen Trainingsphilosophie in diesem Jahr, zumal Andreas bei fast jedem Wettkampf in seiner AK auf dem Podium gelandet ist.

 

Eigentlich machen mich alle meine Athleten stolz, aber einer hat es dieses Jahr ganz besonders getan: Jens! Seit einem guten Jahr betreue ich Jens beim AST Süßen. Als ich Jens das erste Mal gesehen und kennengelernt habe, sind mir seine motorischen Einschränkungen sofort aufgefallen. Beim Laufen sind seine Füße über den Boden "geschlüft", man hat ihn sozusagen "laufen gehört", viele Lauf-ABC Übungen konnte er nicht umsetzen und einige Athletik Übungen waren auch nur sehr eingeschränkt möglich. Eine Krankheit, auf die ich nicht näher eingehen will, wochenlanges Koma, durchtrennte Muskulatur und zahlreiche Operationen haben zu diesen motorischen Einschränkungen geführt, die z.B. auch einen enormen Verschleiß an Laufschuhen nach sich gezogen haben.

Im Laufe der Zeit, von Lauf-ABC zu Lauf-ABC, von Athletiktraining zu Athletiktraining hat man erfreulicherweise sehen können, dass Jens einzelne Übungen immer besser absolvieren konnte, auch wenn es ihm anfangs sehr viel Motivation und Konzentration abverlangt hat. Auch regelmäßige Stürze bei Lauf-ABC Übungen haben ihn nicht davon abgehalten, es immer wieder zu versuchen. Seine Leistungen in den Wettkämpfen dieses Jahr haben sich enorm verbessert, aber das ist es nicht, was mich am meisten gefreut hat. Zu sehen, dass er eine bestimmte Lauf-ABC Übung motorisch umsetzten konnte, eine Übung, an der er ein ganzes Jahr(!!!) geübt hatte, hatte mich riesig für ihn gefreut, und dass er mittlerweile fähig ist, seine Füße beim Laufen soweit anzuheben, dass ich ihn dabei nicht mehr "höre" und er somit nicht alle paar Woche neue Schuhe kaufen muss.

 

Hiermit will ich mich bei allen meinen Athleten, auch bei denen, die ich jetzt in der kleinen Zusammenfassung nicht erwähnt habe, für die tolle Saison 2016 bedanken. Auf die neue Saison 2017!

 

Euer Stephan

Premium Schwimmcamps auf Lanzarote

09.11.16

Schwimmcamps auf Lanzarote

 

Premium Triathlon Camps auf Lanzarote

12.10.16

Wer sich einen kleinen Überblick über die Trainingslager auf Lanzarote verschaffen will, kann sich dieses Video des letzten Triathlon Camps anschauen:

 

Kommentator beim Ironman Hawaii

08.10.16

Zusammen mit Nicole Leder und Dirk Froberg habe ich den Ironman auf Hawaii kommentiert. Zum ersten Mal überhaupt wurde ein großer Teil des Rennens live in der ARD ausgestrahlt. Vielen Dank an die ARD, dass sie unserem Sport solch eine Plattform gegeben haben. Und das Ergebnis bedarf keines weiteren Kommentars  ;-)

Von (fast) 0 auf 21 - Teil 3

09.10.16

Nach fast 5 Monaten gemeinsamer Vorbereitung sind alle Teilnehmer unseres Laufprojekts der Firma nc3d voller Freude und Anspannung auf die 21 km lange Strecke gegangen. Nachdem ich im Mai einen Anfangslaktattest und 3 Wochen vor dem Lauf einen Kontrolllaktattest mit allen Teilnehmern durchgeführt hatte, wusste ich schon ungefähr, was die Athleten laufen können würden. Die Ergebnisse dann aber tatsächlich auf einer Ergbnisliste zu sehen, war für mich ein tolles Gefühl. Zum einen hat es mich riesig für die Teilnehmer gefreut, dass sie zum Teil 20 min schneller als im Vorjahr auf der gleichen Strecke waren, andererseits war das Feedback in den Wochen der Vorbereitung und nach dem Wettkampf eine große Motivation für mich, solch ein längerfristiges Projekt zu betreuen. Aussagen wie "Ich fühle mich nach Läufen deutlich besser, seitdem ich nach Deinen Pulswerten laufe" und "das ist für mich der optimale Beweis, dass das Training nach Deinem Trainingsplan super war" waren auch die Bestätigung für mich, dass das Projekt ein voller Erfolg war.

Ergebnisse vom Wochende

25.09.16

Ein sehr erfolgreiches Wochenende haben mir meine Athleten beschert. Angefangen bei den Damen, wo Frauke eine neue Bestzeit über die 21km in 1:41h und Julia einen Wahnsinnszeit von 3:18:02 über die Marathondistanz hingelegt haben. Auch bei den Männern ist eine Bestzeit nach der anderen gefallen, Jens und Michael auf den HM in 1:41h, Andi sogar unter 1:30h. Mein Triathlet Jannik hat sogar seine HM Bestzeit von 1:30h auf 1:25h runtergeschraubt.

Jungs und Mädels: Danke für diese Ergebnisse! You made my day...

Von (fast) 0 auf 21 - Teil 2

19.09.16

Gut 4 Monate nach unserem Start für die gezielte Vorbereitung für einen Halbmarathon bin ich wieder nach Friedrichshafen gefahren und habe bei fast allen Teilnehmern einen Kontrolllaktattest gemacht. Dieser war zwar auch dazu gedacht, das Training für die letzten 3 Wochen bis zum Halbmarathon zu steuern, vor allem wollte ich aber schwarz auf weiß sehen, wie sich die einzelnen Teilnehmer in den letzten 4 Monaten entwickelt haben. Die Ergebnisse haben mich riesig gefreut, da ich an den Laktatwerten schon sehen konnte, dass sich einzelne Teilnehmer um bis zu 20 min auf die Halbmarathondistanz verbessern würden. Geglaubt haben sie meinen Prognosen erst einmal nicht, aber meinen zum Teil empfohlenen Geschwindigkeiten, mit denen sie den Halbmarathon anlaufen sollten, wollten sie dann doch vertrauen. Nun galt es aber erst einmal, die letzten 3 Wochen Training bis zum Halbmarathon in Angriff zu nehmen.

 

Kommentator beim Ironman Frankfurt

03.07.16

Es hat wieder riesig Spaß gemacht, den Ironman in Frankfurt über die ganze Renndauer der Profis zu kommentieren. Vor allem bei dem tollen Ergebnis von Sebastian Kienle und Andi Böcherer.

Ergebnisse vom Wochende

26.06.16

Was für ein geiles Rennen von Matthias. Heute hast Du das gezeigt, was in Dir steckt: Ironman Klagenfurt in 9:43:25. Bin stolz auf Dich  :-)

Mehr Infos unter: Matthias rocks...

Von (fast) 0 auf 21

11.05.16

Diese Woche hat das Halbmarathon Projekt bei der Firma nc3d in Friedrichshafen begonnen. Fast sämtliche Mitarbeiter der Firma nc3d haben vor wenigen Wochen beschlossen, im Oktober gemeinsam einen Halbmarathon zu bestreiten. Die Geschäftsführer der Firma haben mich daraufhin gebeten, doch für einen Vortrag vorbeizukommen und den Läufern ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Mein Gegenvorschlag war, das doch gleich professionell anzugehen, eine Standortbestimmung mittels Laktattest bei jedem Läufer zu machen, einen Vortrag über richtiges und gesundes Training, Ernährung, Bekleidung und die richtige Auswahl und Wichtigkeit einer Pulsuhr zu halten. Außerdem soll jeder Läufer einen individuellen Trainingsplan bis zum Halbmarathon bekommen, und im September soll ein Kontroll-Laktattest stattfinden, um schwarz auf weiß zu sehen, welche Fortschritte die Teilnehmer durch das zielgerichtete Training gemacht haben.

Gesagt, getan! Alle Teilnehmer kamen ganz gespannt auf die 400m Meter Laufbahn im Stadion in Friedrichshafen und absolvierten den ersten Laktattest ihres Lebens. Viele waren erstaunt, wie viel ich schon aus diesen Laktatwerten über die einzelnen Läufer "lesen" konnte. Nach diesem oraktischen Teil trafen wir uns alle in der Firmenzentrale von nc3d, und ich habe Grundlegendes über das Laufen und alles, was dazu gehört, erzählt. Keinen Tag später hatten alle Teilnehmer ihre Auswertung des Tests und den ersten Trainingsplan für die nächsten 2 Wochen.

Ich freue mich sehr auf dieses Projekt, da doch vom Laufanfänger bis zum ambitionierten Sportler alles dabei ist, und es mich immer wieder freut, wenn ich sehe, wie ich die Begeisterung für Sport in Menschen wecken kann!

Erfahrungsbericht eines Athleten

01.09.15

Hier die Erfahrungen der letzten Monate meines Athleten Uli aus seiner Sicht:

 

 

Erfahrungsbericht eines Novizen oder wie „von Punkt A nach Punkt A“ zu laufen sich von der dümmsten zur besten Idee aller Zeiten verändern kann.

Ein Bericht über 16 verschwendete und 9 Erfolgreiche Monate.

 

Vor ziemlich genau 2 Jahren (Dank Facebook wurde ich auch noch daran erinnert) habe ich eher aus Langeweile bei einem Familienbesuch in Australien die Laufschuhe geschnürt und meine ersten Schritte gemacht, besser gesagt gequält. Auf den Tag genau habe ich am selben Ort das erste Mal einen Lauf über 32 km absolviert, somit meine erste 70km Trainingswoche abgeschlossen und bin danach noch zu einem Stehempfang und einer Hochzeit gegangen.

Zwischen diesen 2 Läufen habe ich so ziemlich alles mitgemacht, was einem vom Laufen abbringen könnte, inclusive 6 Monate Laufpause mit CTs, Therapie, Akupunktur und Schmerzen. Das sind die 16 verschwendeten Monate, in denen ich zu schnell, zu viel, zu unkontrolliert und eigentlich auch ohne Spaß und ohne Fortschritt gelaufen bin.

Im Januar 2015 habe ich nach dieser eben beschriebenen Laufpause und einem Leistungstand von max. 6km bei 5:30min/km von einem Freund eine Herausforderung angenommen, am 3. Mai virtuell gegen ihn im Wings for Life Run zu laufen. Gesagt getan. Allerdings habe ich sehr schnell herausgefunden, dass 5:30min/km bei diesem 21km Lauf bedeuten würde, genau, einen sub 2h Halbmarathon!

 

Da Verlieren vorkommt, aber nicht zu den Dingen gehört, die ich gerne mache, dachte ich mir, da hole ich mir doch etwas professionelle Hilfe, und hier fängt der Spaß an. Mir fielen sehr schnell die Szenen mit einem jungen deutschen Triathleten, einer Fahne und der wohl am meisten gefeierte Silbermedaille der Olympischen Geschichte ein, und seine Telefonnummer hatte ich auch noch.

Nach einem kurzen Gespräch mit Stephan Vuckovic fuhr ich am 4. Februar voller Elan nach Stuttgart, um meinen ersten Laktattest zu absolvieren. Ich will eines hervorheben, wir sind nicht am Laufband gelaufen sondern im Freien, was meiner Vorstellung vom Laufen sehr entgegen kam.

Hier nur zur Dokumentation meiner Entwicklung die Ergebnisse:

 

03.02.15 Stuttgart 2°C

1100m 6:41min Puls 156 Laktat 4,2

1100m 6:35min Puls 158 Laktat 3,3

1100m 6:00min Puls 167 Laktat 4,9

1100m 5:33min Puls 173 Laktat 7,2

 

Wie man sehen kann, gab es für mich eigentlich nur eine Herzfrequenz, in der ich meine Grundlagenausdauer trainieren konnte, und hier kommen die Betreuung und der Trainingsplan ins Spiel. Es hat sehr viel Unterstützung und Erklärung benötigt, mich trotz des gefühlten Schneckentempos am Laufen zu halten. Hier muss ich die mentale Unterstützung von Stephan hervorheben, der mich durch Zusicherung von Trainingserfolgen und den dazugehörigen Erklärungen immer am „langsamen“ Laufen gehalten hat.

Dank der Trainingspläne habe ich Anfang Mai beim Wings for Life World Run das gesteckte Ziel von 21km um ein paar Hundert Meter übertroffen bevor ich eingeholt wurde. Durch die gute Betreuung und den erzielen Erfolg passierte was natürlich passieren musste, denn „nach dem Halbmarathon ist vor dem Marathon“. Nach Beratung mit Stephan und einem erneuten Laktattest, auch hier nur zur Dokumentation, habe ich am 18.05.2015 das Training für meinen ersten Marathon aufgenommen. Dank guter Freunde, die immer etwas für eine gute Sache spenden, starte ich am 27. September mit einem Charity Startplatz beim BMW Berlin Marathon.

 

18.05.15 Stuttgart 24°C

1100m 7:40min Puls 145 Laktat 2,2

1100m 7:15min Puls 150 Laktat 1,9

1100m 6:46min Puls 157 Laktat 2,2

1100m 6:02min Puls 166 Laktat 3,4

1100m 5:30min Puls 173 Laktat 5,4

 

Ein neuer Trainingsplan (4 Einheiten die Woche), intensive Beratung, vor allem was das Einhalten von Trainingspausen und die individuelle Anpassung des Plans an meine Leistung, machen mich zuversichtlich diesen in der angestrebten Zeit  unter 4 Stunden zu schaffen.

In den letzten Monaten gab es viele kleine und große Highlights, der Punkt, an dem man merkt, dass sich der Laufstil ändert, wenn man feststellt, dass man sich beim Laufen erholen kann, der erste Halbmarathon im Training, meine erste wirkliche Wettkampferfahrung, der Halbmarathon in Melbourne mit 1h 46min und Luft nach oben, der Moment, in dem ich bei km 20 die Arme in die Luft strecke, weil ich mich so gut fühle, dass ich schreien wollte (aber nicht tat, weil ich die Luft für was anderes brauchte) und letzte Woche 32km in 3h als Abschluss einer 70km Trainingswoche.

Nach meinem letzten Laktattest habe ich heute meinen Angepassten Trainingsplan für die letzten Wochen erhalten und freue mich wie ein Kind an Heiligabend  gleich wieder von A nach A zu laufen, aufgefrischt mit ein paar Intervallen.

 

PS: ja! Man muss etwas Disziplin an den Tag legen, denn abends um 20:00 Uhr bei strömendem Regen auf eine 16km Runde zu gehen, ist für nicht-Läufer und auch für Läufer keine ganz natürliche Sache;-)

 

 

 

Triathlon Camp April 2016

Triathlon Camp April 2015

Trailer Triathloncamp Lanzarote

Ein kleines Filmchen über das Trainingscamp auf Lanzarote. 

Laufseminar auf dem Schliffkopf 2013

Impressionen des runningman Laufseminars im Hotel Schliffkopf im wunderschönen Schwarzwald mit Stephan vuckovic, Kerstin Müller & Team.

Drei Tage Laufeinheiten und Training unter strahlendem Sonnenschein, auf über 1000 Meter Höhe, mit tollen Teilnehmern gingen viel zu schnell vorbei.
Es war uns eine Freude mit so motivierten und interessanten Menschen zu laufen und euch Tipps für eure Laufvorhaben zu geben.
Wir sind glücklich, euch schöne Tage bereitet zu haben.
Die Termine für die Laufseminare 2014 geben wir demnächst bekannt, wir freuen uns auf neue Gesichter und auf ein Wiedersehen von allen Teilnehmern!!!

P.S.: Der Muskelkater im Bauch kommt vom vielen Lachen und nicht vom Stabi-Training ;-)

 

Runningman künftig Sponsoringpartner des WMF BKK-Team AST Süßen

Professionelle Trainingssteuerung- und betreuung im Bereich Triathlon, Laufen und Schwimmen gepaart mit zahlreichen Angeboten für alle Triathleten vom Profi bis zum Anfänger – das ist das Konzept von „Runningman- premium training camps & coaching“.

Hinter Runningman steckt der Unternehmenschef und Silbermedaillengewinner der olympischen Spiele von 2000 Sydney Stephan Vuckovic, bis heute einer der bekanntesten deutschen Triathleten und Botschafter des Sports. Vuckovic, selbst noch aktiver Triathlon-Profi, möchte als Trainer durch individuelle Betreuung von Athleten sein Erfahrungswissen aus mehr als 20 Jahren Triathlonsport weitergeben.

Die Sponsoringpartnerschaft mit dem WMF BKK-Team AST Süßen passt daher perfekt ins Konzept beider Seiten. AST Team-Manager Simon Weißenfels: „Professionelle Trainingsangebote für Profis, Nachwuchsathleten, Hobbyathleten und Einsteiger – das ist genau die Bandbreite die es bei uns im Verein schon seit Jahren gibt und welche auch durch unsere verschiedenen Aktivitäten beginnend bei der Triathlon-Bundesliga bis zum Nachwuchscup und bei Jedermann-Rennen symbolisiert wird. Wir sind froh, mit Stephan Vuckovic und „Runningman“ nun ein Unternehmen als Partner zu haben, welches genau diese Trainingsbetreuung für Läufer, Schwimmer und Triathleten anbietet.“

 

Vucko wird Partner des AST Süßen

Profi-Triathlet unterstützt Fußball-Jugend

 

Profi-Triathlet Stephan Vuckovic wird Trikotsponsor der E1-Jugend des BSV 07 Schwenningen. Ab sofort ziert das Vuckovic-Logo „Runningman“ die Trikots der Jugendspieler.

 

Der Sportler Stephan Vuckovic (40) ist den meisten bekannt durch den Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000. Heute startet Stephan Vuckovic überwiegend auf der Langdistanz Ironman und bewegt sich dabei an der Weltspitze. Neben dem Profisport hat Vuckovic im letzten Jahr die Runningman Premium Trainingscamps entwickelt und etabliert. Er veranstaltet Triathlon- und Schwimmtrainingslager, Laufseminare und coacht Einzelathleten im Hinblick auf ihre sportlichen Ziele. Individuelle Betreuung ist dem Ausdauersportler wichtig.

 

Als Vuckovic über die Medien erfuhr, dass die E1-Jugend des BSV 07 Schwenningen dringend neue Spielkleidung benötigt, nahm er spontan Kontakt zum Vorstand des Vereins auf.  

 

„Ich habe mich an mein eigenes erstes Fußballtrikot erinnert und wie stolz ich darauf war. Deshalb möchte ich die Kids unterstützen“, so Stephan Vuckovic. „Die Nachwuchsförderung und der Teamsport sind ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit“, so Vuckovic weiter.

 

Arvin Davitian, der Trainer und Jugendleiter war erleichtert: „Es gab einige Unternehmen, die uns ausrüsten wollten. Leider erwarteten die möglichen Sponsoren weitere werbliche Gegenleistungen vom Verein. Stephan Vuckovic erklärte mir, dass er in erster Linie den Kindern eine Freude machen möchte. Unser Team wählte ein Trikot aus und Stephan übernahm die vollen Kosten. Ich war sehr überrascht über das tolle Angebot und das gesamte Team hat sich riesig gefreut“, so der Trainer.  

 

Stephan Vuckovic ist der erste Profi-Triathlet, der mit seinem eigenen Logo auf den Trikots einer Fußballmannschaft wirbt. Die offizielle Trikotübergabe fand heute auf dem Trainingsplatz des BSV 07 Schwenningen statt.

Vucko sponsort Fußball E-Jugend des BSV 07 Schwenningen

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ZOGGS Schimmcamp

Ein Rückblick auf zwei Wochen intensives Training unter der kanarischen Sonne im Club LaSanta


Zwei Wochen Schwimmcamp im Club La Santa auf Lanzarote gingen wie im Flug vorbei!

Dank des internationalen Teilnehmerfeldes aus Deutschland, England, Belgien, Italien, Dänemark, Spanien, USA und aus Kanada kam ein spannender Mix unterschiedlichster Menschen zusammen, alle mit dem selben Ziel, am eigenen Kraulstil zu arbeiten, diesen zu ökonomisieren und zu verbessern. Dazu trainierten wir zwei mal täglich im Außenpool der Clubanlage unter (meist) blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein.


Tanja, meine englische Kollegin die jahrelange Erfahrung als Profiathletin im Triathlon und Radsport gesammelt hat, und ich, schickten die Teilnehmer nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm ins Wasser.

Tanja und ich legten den Schwerpunkt bei den Schwimmeinheiten auf Techniktraining und Übungen, die das Körpergefühl und die Wasserlage optimieren sollen. Es ging uns nicht darum in dem Schwimmcamp Trainingskilometer runter schwimmen zu lassen, sondern auf dem individuellen Leistungsniveau jedes einzelnen aufzubauen, Tipps zu geben, auf Schwächen im Schwimmstil hinzuweisen und Fehler zu korrigieren.

Dadurch, dass die Anzahl der Campteilnehmer begrenzt ist, war es uns möglich, die Bedürfnisse jedes einzelnen Athleten zu befriedigen und auf dessen Kenntnisstand und dem bereits Erlernten aufzubauen.

So waren nicht nur die fortgeschrittenen Schwimmer mit langjähriger Erfahrung in diesem Sport gut aufgehoben sondern auch Wiedereinsteiger, Hobbyathleten sowie Anfänger.

 

Ein wichtiger Aspekt unseres Camps ist die Schwimmanalyse. Mittels Über- und Unterwasseraufnahmen wurde zuerst der Kraulschwimmstil gefilmt und dann von Tanja und mir analysiert. Im ausführlichen 1 zu 1 Gespräch zwischen Trainer und Athlet wurde eine Stilkorrektur vorgenommen und die einzelnen Punkte, die zu einer Ökonomisierung führen, anhand der Videos veranschaulicht. Dabei kam es oft zum Aha-Effekt und die Teilnehmer begriffen, wo die Knackpunkte lagen.

 

Neben dem Trainingsprogramm erhielt jeder Campteilnehmer ein Asics Funktionsshirt und eine hochwertige ZOGGS Schwimmbrille.

Einmal pro Woche versammelten wir uns abends im Konferenzcenter Timanfaya. Dort hielten wir Vorträge zum Thema Schwimmstil, Techniktraining, Schwimmen im Triathlon und waren für alle Fragen offen.

 

Auch die Geselligkeit kam natürlich nicht zu kurz. Nicht nur an offiziellen "Socialnight" Terminen trafen wir uns abends in der Sportsbar, wo nicht nur das Schwimmen Thema der Gespräche war, sondern man sich auch kennenlernte und lustige Stunden zusammen verbrachte. Ein Highlight war auch das gemeinsame Abendessen, bei dem wir einen Ausflug in das Village machten und es uns nach einem schönen Trainingstag richtig gut gehen ließen.

 

Nach den zwei Wochen, in denen es der Wettergott sehr gut mit uns meinte, wir viel geschwommen und an dem Kraulstil gearbeitet haben, gehen nicht nur die Gäste zufrieden nachhause. Tanja und ich hatten eine Menge Spaß mit euch und es ist für uns toll zusehen, welche Fortschritte bereits in dieser kurzen Zeit erzielt wurden!

 

Da das Schwimmcamp so gut ankam und die Nachfrage bereits besteht, werden wir im nächsten Jahr vom 28.11.2013 bis 14.12.2013 zwei Trainingswochen im Club LaSanta anbieten.

 

Vielen Dank noch einmal an alle Teilnehmer! Es hat uns großen Spaß gemacht mit euch und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr...

Alle Informationen über meine aktuellen sportlichen Aktivitäten findet ihr auf meiner Homepage:

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