News / Athleten

AGE IS NO EXCUSE

21.06.23

In unserem letzten Schwimmcamp kam eine sehr freundliche, ältere Dame auf mich zu und fing an: "Stephan, in ein paar Wochen werde ich 70. Daher kann ich leider keine 2 Einheiten am Tag mitmachen, sondern nur die eine am Morgen. Ich weiß, dass ich in meinem Alter nicht mehr schneller werden kann, , aber ich möchte mich wenigstens fit halten."
Ich habe mir nur gedacht: wir werden sehen...

Nach 6 Tagen reiner Technikeinheiten konnte ich aus dem Augenwinkel beobachten, wie die Dame alle 50m auf ihre Uhr schaute und lächelte. Irgendwann hob sie den Kopf und meinte zu mir: "Stephan, ich kann es kaum glauben, aber ich bin 6sec schneller auf jede 50m als je zuvor :-) "
Ich habe mir nur gedacht: ich habe es Dir ja gesagt ;-)


Platz 3 für Roger & Markus bei der Tortour

18.08.18

Einmal rund um die Schweiz, 2 Fahrer, ein Team, 17 Etappen, 1000km, 13.000 Höhenmeter!
Ich bin einfach nur stolz auf Euch, Fahrer wie Betreuer, und sehr dankbar, dass ich als Ausrüster und Coach (Roger) ein Teil des Teams sein durfte.
Ingrid - Lanzarote

Beim Stephan habe ich endlich wieder Spaß am Training und am Triathlon gewonnen. Als ich vor 3 Jahren irgendwie die Lust auf Triathlon bzw. Ironman verloren hatte und irgendwie das Gefühl hatte, dass ich nicht mehr weiterkomme, habe ich zufälligerweise Stephan auf Lanzarote getroffen. Wir unterhielten uns und ich erklärte ihn, was los war. Einen Tag später hat er meine Trainingsplanung übernommen. Von Anfang an hatte ich ein gutes Gefühl bei ihm, seinen Trainingsplänen und seinen gut organisierten Camps. Innerhalb kürzester Zeit bin ich viel stärker und schneller in allen 3 Disziplinen geworden und habe mehr Vertrauen in mich und meine Leistungsfähigkeit gewonnen! Konnte ich früher nicht unter 60min bei einem 10km Lauf finishen, bin ich jetzt schon 55min in einer Olympischen Distanz gelaufen – und ich bin ja keine 30 mehr ;-)
Qualität ist und bleibt immer das Wichtigste für mich, denn Verletzungen durch zu viel Training bringt auch nichts. Auch die Lust auf und der Spaß im Training, das muss da sein! Mittlerweile habe mit seinem Training 2 Mal einen Slot gewonnen, einmal für die 70.3 WC 2016 Sunset Coast Mooloolaba und das zweite mal für die 70.3 WC Chattanooga 2017! Und heute bin ich hier in Kona und erfülle meinen größten Traum, die Teilnahme an der Ironman World Championship Kona 2017. Kona habe ich zwar nicht durch einen Slot bekommen, sondern weil ich 18 IRONMAN in 8 Jahren gefinished habe! Überglücklich ! Mahalo Stephan, für alles, hauptsächlich für dein Vertrauen und den Spaß, den ich durch Dein Training zurück gewonnen habe!! 
DANKE
Don - Neuseeland

"Lieber Coach! Ich muss Dir wirklich von Herzen danken. Du hast einen extrem übergewichtigen, viel zu großen Möchtegern Kiwi übernommen und ihn in einen IRONMAN umgewandelt. Ich habe die komplette Reise mit Dir bis zum Wettkampf genossen, auf der Du während der ganzen Zeit Rücksicht auf mich, meine Familie und mein Befinden von Woche zu Woche genommen hast. Vor allem aber hast Du mir bis ans Ende meiner Lebzeiten die Möglichkeit gegeben, meinen Kumpel Chris damit aufzuziehen, dass ich jetzt - im Gegensatz zu ihm - ein IRONMAN bin. Und das ist unbezahlbar!"
Uli - Deutschland

"Lieber Coach, ein paar Zeilen reichen eigentlich nicht Dir für die vielen Erfolge, bei denen Du mich gecoacht hast, zu danken! Du hast mich auf meiner Reise, die ja noch nicht zu Ende ist, vom 5km-Mann zum Marathon-Mann zum Triathleten, von Erfolg zu Erfolg und durch alle Höhen und Tiefen, die man so als ambitionierter Hobbyathlet durchmachen kann, gecoacht. Nur bei einer Sache musstest Du mir noch nie helfen: trainingsbedingten Verletzungen. Die gab es nämlich nicht, hierfür ganz besonderen Dank! Die Season 2017 ist fast zu Ende und mit meiner ersten Mitteldistanz in 5h 35min und dem Berlin Marathon in 3h 30min haben wir auf der Reise zum IM HH 2018 nur noch ein PB auf die 10km im Program, aber da bin ich zuversichtlich, dass wir das auch noch schaffen! 140,6 mal Danke!"

Kommentator beim Ironman Hawaii

08.10.16

Zusammen mit Nicole Leder und Dirk Froberg habe ich den Ironman auf Hawaii kommentiert. Zum ersten Mal überhaupt wurde ein großer Teil des Rennens live in der ARD ausgestrahlt. Vielen Dank an die ARD, dass sie unserem Sport solch eine Plattform gegeben haben. Und das Ergebnis bedarf keines weiteren Kommentars ;-)

Kleiner Saisonrückblick 2016

Nun muss ich doch einmal voller Stolz ein wenig über die Saison meiner Athleten erzählen:

Anfangen will ich bei meinen Läuferinnen, die dieses Jahr ihre Bestzeiten pulverisiert haben. Julia hatte letztes Jahr über 10km noch eine Bestzeit von 43:50min. Den Laufumfang haben wir nicht verändert, aber durch regelmäßige Laktattests haben wir die Geschwindigkeiten ihrer verschiedenen Laufeinheiten, vor allem der Intervalleinheiten, exakter bestimmt und diverse Athletikübungen eingeführt. Das Ergebnis war eine neue Marathonbestzeit von 3:18h und letzte Woche eine 39:09min über 10,2km! Auch Daniela hat dieses Jahr Wahnsinniges geleistet. Das Training hat sie bei mir Anfang des Jahres mit einer 43min Bestzeit über 10km angefangen. Am Ende der Saison stehen neue Bestzeiten im Marathon in 2:58h und die 9,1km in 36:09min! Seit 2 Jahren trainiert Susy bei mir und nachdem sie im letzten Jahr schon ihre Zeiten auf allen Strecken verbessert hatte, hat sie diese Jahr nochmal einen draufgelegt: 10km in 46:52min, HM 1:45:31, Marathon 3:44:11 (2014: 48:59, 1:51:27, 4:14:22).
Mädels, meinen allergrößten Respekt ;-)

Bei meinen Triathlon-Damen will ich neben Sonja (sonjabarth.de) und Sandra, die dieses Jahr tolle Leitungen vollbracht haben, kurz auf meine 3 Damen eingehen, die sich für die 70.3 WM in Australien qualifiziert haben. 3 Damen, 3 unterschiedliche Geschichten: Bettina ist sozusagen mein Rookie, macht noch nicht so lange Triathlon und hat Frühjahr den ersten Laktattest ihres Lebens bei mir gemacht. Eigentlich wollte sie ja nur den 70.3 in Rapperswil überleben, herausgekommen ist aber eine unglaubliche 5:58h und die Qualifikation für die WM. Obwohl sie sich noch eine schlimme Erkältung auf dem Flug nach Australien eingefangen hat, ist sie sogar bei der 70.3 WM eine Bestzeit über die HM-Distanz gelaufen. Nach ihrer Aussage waren diese Ergebnisse aber nicht das, was sie am meisten mit Stolz erfüllt hat, sondern "dass sie meine fiesen Trainingseinheiten überlebt hat" :-) Rebekah ist erst seit ein paar Monaten bei mir und war Anfang des Jahres extrem enttäuscht darüber, dass sie trotz enormen Umfangs in den letzten Jahren immer langsamer geworden ist. Nach einigen Wochen sehr defensiven Trainings haben sich ihre Leistungswerte wieder verbessert, sie hat die Kurve bekommen und sich gleich für die 70.3 WM qualifiziert. Ingrid dagegen ist nun schon knapp 2 Jahre bei mir, und verblüfft auch mich immer wieder mit ihren Wettkampfleistungen. 2014 konnte sie gerade einmal knapp 60min in einem 10km Wettkampf laufen, und dieses Jahr ist sie einige Male unter 55min in Olympischen Distanzen geblieben. Auch sie hatte sich für die 70.3 WM qualifiziert und war überglücklich, so etwas noch in ihrer schon so langen Karriere erleben zu dürfen. Neben diesen Erfolgen erfreut sie aber am meisten, dass ich ihr "wieder die Freude am Triathlon zurückgebracht habe".

Als letzte Dame will ich noch Gabi erwähnen. Gabi und Schwimmen waren noch nie große Freunde, aber sie ist auf einem guten Weg, dass sie es vielleicht einmal werden. Im letzten Jahr hat sie ihre Sprint- und Olympischen Distanzen zu 100% im Bruststil absolviert. An mehr wie 25m Kraul war nicht denken. Für 2016 hat sie sich als persönliches Ziel gesetzt, einmal eine OD durchkraulen zu können. Tatsächlich hat sie dieses Ziel erreicht, nicht nur das, mehrere Halbdistanzen danach hat sie auch komplett im Kraulstil absolviert.

Bei den Männern will ich mit Martin beginnen. Nach nur 3 Monaten strukturiertem Training hat Martin nach einer 2:58h im Jahr 2015 den London Marathon 2016 in einer grandiosen Zeit von 2:48:39h absolviert, und das nicht durch eine plumpe Umfangssteigerung, die sein Job sowieso nicht möglich gemacht hätte, sondern, unter Beibehaltung von 4 Laufeinheiten die Woche, durch gezieltes Intervalltraining in sehr engen Geschwindigkeitsbereichen. Auch bei Chris haben wir die Umfänge nicht erhöht und bei knapp 40km die Woche belassen, aber durch die richtige Dosierung an Intervallen und die entpsrechenden GA I Geschwindigkeiten konnte er seine PB auf die Marathondistamz um knapp 20min auf 4:28:50 verbessern. Vor wenigen Wochen hat auch Andi sein lange ersehntes Ziel, den HM unter 1:30h zu laufen, erreicht. Bei ihm haben wir das vor allem dadurch erreicht, dass er seine GA I Läufe deutlich langsamer absolviert hat.

Roger, YOU ARE AN IRONMAN! Auch wenn er das am Anfang des Jahres nicht geglaubt hat. Glückwunsch dazu. Daneben hatte Matthias auch eine tolle Saison mit einem grandiosen Saisonabschluss: matthiasfackler.de/saison-2016/

Jannik will ich vor allem dazu gratulieren, dass er dieses Jahr das erste Mal, und dann gleich mehrfach, seinen befreundeten "Dauerrivalen" Tobi im Triathlon geschlagen hat, was er in den Jahren vorher nie geschafft hatte. Nebenbei hat er auch seine HM Bestzeit um 5min auf 1:25h gesteigert. Andi hatte 3 ODs und 3 MDs auf seinem Plan, alle in Zeiten gefinisht, die er nie für möglich gehalten hat. Sein Feedback zum Trainer am Ende der Saison war nur: "Danke, MISSION ACCOMPLISHED!" Anke und Andreas, die das Pärchen-Coaching bei mir in Anspruch genommen haben, hatten erst eine Weile gezögert, bis sie sich für das Coaching entschieden hatten, aber beide waren überglücklich mit ihren Ergebnissen und vor allem mit dieser komplett neuen Trainingsphilosophie in diesem Jahr, zumal Andreas bei fast jedem Wettkampf in seiner AK auf dem Podium gelandet ist.

Eigentlich machen mich alle meine Athleten stolz, aber einer hat es dieses Jahr ganz besonders getan: Jens! Seit einem guten Jahr betreue ich Jens beim AST Süßen. Als ich Jens das erste Mal gesehen und kennengelernt habe, sind mir seine motorischen Einschränkungen sofort aufgefallen. Beim Laufen sind seine Füße über den Boden "geschlüft", man hat ihn sozusagen "laufen gehört", viele Lauf-ABC Übungen konnte er nicht umsetzen und einige Athletik Übungen waren auch nur sehr eingeschränkt möglich. Eine Krankheit, auf die ich nicht näher eingehen will, wochenlanges Koma, durchtrennte Muskulatur und zahlreiche Operationen haben zu diesen motorischen Einschränkungen geführt, die z.B. auch einen enormen Verschleiß an Laufschuhen nach sich gezogen haben.

Im Laufe der Zeit, von Lauf-ABC zu Lauf-ABC, von Athletiktraining zu Athletiktraining hat man erfreulicherweise sehen können, dass Jens einzelne Übungen immer besser absolvieren konnte, auch wenn es ihm anfangs sehr viel Motivation und Konzentration abverlangt hat. Auch regelmäßige Stürze bei Lauf-ABC Übungen haben ihn nicht davon abgehalten, es immer wieder zu versuchen. Seine Leistungen in den Wettkämpfen dieses Jahr haben sich enorm verbessert, aber das ist es nicht, was mich am meisten gefreut hat. Zu sehen, dass er eine bestimmte Lauf-ABC Übung motorisch umsetzten konnte, eine Übung, an der er ein ganzes Jahr(!!!) geübt hatte, hatte mich riesig für ihn gefreut, und dass er mittlerweile fähig ist, seine Füße beim Laufen soweit anzuheben, dass ich ihn dabei nicht mehr "höre" und er somit nicht alle paar Woche neue Schuhe kaufen muss.

Hiermit will ich mich bei allen meinen Athleten, auch bei denen, die ich jetzt in der kleinen Zusammenfassung nicht erwähnt habe, für die tolle Saison 2016 bedanken. Auf die neue Saison 2017!

Euer Stephan

Kommentator beim Ironman Frankfurt

03.07.16

Es hat wieder riesig Spaß gemacht, den Ironman in Frankfurt über die ganze Renndauer der Profis zu kommentieren. Vor allem bei dem tollen Ergebnis von Sebastian Kienle und Andi Böcherer.

Profi-Triathlet unterstützt Fußball-Jugend

Profi-Triathlet Stephan Vuckovic wird Trikotsponsor der E1-Jugend des BSV 07 Schwenningen. Ab sofort ziert das Vuckovic-Logo „Runningman“ die Trikots der Jugendspieler.

Der Sportler Stephan Vuckovic (40) ist den meisten bekannt durch den Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000. Heute startet Stephan Vuckovic überwiegend auf der Langdistanz Ironman und bewegt sich dabei an der Weltspitze. Neben dem Profisport hat Vuckovic im letzten Jahr die Runningman Premium Trainingscamps entwickelt und etabliert. Er veranstaltet Triathlon- und Schwimmtrainingslager, Laufseminare und coacht Einzelathleten im Hinblick auf ihre sportlichen Ziele. Individuelle Betreuung ist dem Ausdauersportler wichtig.

Als Vuckovic über die Medien erfuhr, dass die E1-Jugend des BSV 07 Schwenningen dringend neue Spielkleidung benötigt, nahm er spontan Kontakt zum Vorstand des Vereins auf. 

  „Ich habe mich an mein eigenes erstes Fußballtrikot erinnert und wie stolz ich darauf war. Deshalb möchte ich die Kids unterstützen“, so Stephan Vuckovic. „Die Nachwuchsförderung und der Teamsport sind ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit“, so Vuckovic weiter.

Arvin Davitian, der Trainer und Jugendleiter war erleichtert: „Es gab einige Unternehmen, die uns ausrüsten wollten. Leider erwarteten die möglichen Sponsoren weitere werbliche Gegenleistungen vom Verein. Stephan Vuckovic erklärte mir, dass er in erster Linie den Kindern eine Freude machen möchte. Unser Team wählte ein Trikot aus und Stephan übernahm die vollen Kosten. Ich war sehr überrascht über das tolle Angebot und das gesamte Team hat sich riesig gefreut“, so der Trainer.  

Stephan Vuckovic ist der erste Profi-Triathlet, der mit seinem eigenen Logo auf den Trikots einer Fußballmannschaft wirbt. Die offizielle Trikotübergabe fand heute auf dem Trainingsplatz des BSV 07 Schwenningen statt.
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